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Der
Beginn
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten die Bestattungsbetriebe
erkannt, dass sich ein Zusammenschluss der Gesamtheit nicht umgehen
lässt. Es enstand der Verband der Sargtischlermeister und
Inhaber, die sich aber später in den Verband Deutscher Bestatteranstalten
mit Sitz in Berlin, und die Interessengemeinschaft selbständiger
Beerdigungsinstitute mit Sitz in Düsseldorf spaltete. Diese
Uneinigkeit unter den Berufkollegen war und blieb das Verhängnis,
das sich zum Nachteil aller auswirken musste.
Ein wesentlicher Fortschritt war die Errichtung der Fachgruppe
Bestattungswesen in der Reichsgruppe Handwerk als Einheitsverband.
Der Vorstand der Fachgruppe wurde aus beiden bisher bestandenen
Gruppen gebildet.
Nach Ende des 2. Weltkrieges stand das Saarland zunächst
unter französischer Militärregierung. Zu einer Vereinsgründung
bedurfte es der Zustimmung dieser Militärregierung. Es wurden
zunächst nur rein kulturellen Vereinen eine Vereinsgründung
gestattet. Erst nach der ersten Bildung einer Saarregierung für
das "Autonome Saarland" im November 1947 wurden die
Voraussetzungen etwas gelockert- und so gleich ergriffen 24 Bestattungsunternehmen
unter Federführung von Herrn Otto Dreher, Inhaber des Beerdigungsinstitutes
"Dreher von Rüden" aus Saarbrücken die Initiative
zur Gründung einer "Fachgemeinschaft für das Bestattungswesen
im Saargebiet".
Der Bedeutung dieser Gründung gerecht werdend, seien hier
die Mitglieder erwähnt, welche den begründeten Antrag
auf Genehmigung mit pers. Unterschrift glaubhaft gegenüber
der damaligen Behörde nachweisen mussten. (Original liegt
vor.)
Es waren:
Ernst Schanding, Homburg - Otto Dreher, Saarbrücken - Robert
Motz, Dillingen - Karl Wagner, Saarbrücken - Richard Schandig,
Homburg - Josef Dillschneider, Merzig - Hans Haben, Merzig - L.
Anschütz, Neunkirchen - K. Rohrbach, Neunkirchen- Wellesweiler
- Walter Berg, Sulzbach - Hugo Betz, Höcherberg - Hubert
Laubach, Saarbrücken - R. Kurz, Neunkirchen - Heinrich Breit,
Neunkirchen - Karl Praß, St. Ingbert - Peter Steffen, Geislautern
- Matthias Wolff, Saarbrücken - Ludwig Paquet- Wagner, Saarlouis
- Frank Wagner, Saarbrücken - Nikolaus Dubreuil, St. Wendel
- F. Eisenbeis, Neunkirchen - Hohann Jäckels, Besseringen
- Friedrich Cullmann, Völklingen und Jakob Fischer, Gersweiler.
Im Jahre 1956 hatte der Verband 35 Mitglieder. Mit der politischen
Rückgliederung des Saarlandes als 11. Bundesland im Jahre
1957 stellte sich die Frage der Mitgliederschaft im Fachverband
des Deutschen Bestattungsgewerbes, Herr Theo Remmertz sowie der
Geschäftsführer Herr Dr. Fichtler.
Dem am 4. November 1954 gewählten Vorstand wurde einstimmig
das Vertrauen zugesprochen.
Zum Ende der Veranstaltung nahm Verbands Vorsitzender Theo Remmertz
die ersten Fachzeichenverleihungen im Saarland vor und zeichnete
damit in Anerkennung ihrer Leistung die Kollegen Josef Dillschneider,
Otto Dreher, Nikolaus Dubreuil, Heinrich Schröder, August
Grimm, August Lauer, Louis Paquet, Fritz Sperber, Theo Tabellion,
Franz Wagner und Matthias Wolff aus. Er hob insbesondere die Verdienste
von Otto Dreher hervor, der schon lange Jahre enge Kontakte zum
Bundesverband unterhalten und immer an den Sitzungen des Bundesverbandes
teilgenommen hatte.
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